Eintauchen in die Legende der Tudor Taucheruhren

Wir schrieben das Jahr 1954, in der die Welt des Tauchens eine neue Ära betrat, als die renommierte Marke Tudor ihre erste Taucher Uhr präsentierte. In einer Zeit, in der das Unterwassererkunden noch in den Kinderschuhen steckte, definierte Tudor mit seiner bahnbrechenden Innovation die Messung der Zeit unter Wasser neu:

“Es begann eine Reise in die Tiefen unserer Ozeane.”  

 

 

1949 Tudor Oyster Centergraph

Ende der 40er Jahren begann man weitläufig wasserdichte Uhren herzustellen oder an ihrer Herstellung zu Experimentieren. Darunter war Tudor ihren Konkurrenten immer einen Schritt voraus. Die Marke konzipierte ihre Uhren so, dass der Boden mit dem Gehäuse verschraubt werden konnte und so die Wasserdichtigkeit immens verbessert wurde.

1952 Tudor Oyster Prince

Mit der 1952 präsentierten Tudor Oyster Prince, publizierte die Marke kein gewöhnliches Produkt. Es war vielmehr ein widerstandsfähiges, zuverlässiges und genaues Messinstrument. Dieses von nun an auch für die extremen Bedingungen genutzt werden konnten.
Die Uhr war Wasserdicht und verfügte über ein Selbstaufzugsmechanismus und ein Rotor mit der Gravur “TUDOR SWISS PATENTED AUTO-PRINCE”.

1954 Tudor Oyster Prince Submariner

Die erste richtige Tudor Taucheruhr mit der Referenz 7922 wurde 1954 vorgestellt. Der verschraubte Boden, die verschraubbare Krone und das gewölbte “Tropic” Glas, garantierten eine Wasserdichtigkeit von 100 Metern.
Diese Referenz ist zudem Legendär, da es noch keine Tudor Taucheruhr mit Selbstaufzug gab. Sie war zudem der Vorreiter vieler 7900er Modelle. Über die nächsten 45 Jahre wurde das ursprüngliche Konzept, eine Kombination aus Instrument und Uhr, fortlaufend weiterentwickelt. Dies taten Sie um den spezifischen Anforderung der verschiedensten Taucherprofiele der Kunden gerecht zu werden.

1958 "Big Crown"

Die 1958 eingeführte Oyster Prince Submariner Referenz 7924 ist unter Sammlern wegen Ihrer Imposanten 8-mm-Aufzugskrone als “Big Crown” bekannt geworden. Mit Ihrer verbesserten Wasserdichtigkeit war sie nun für eine maximale Tauchtiefe von 200 Metern ausgelegt.

Die beiden Legenden (7922 und 7924) wurden von Tudor wieder zum Leben erweckt und strahlen in neuer Güte.

Militärische Taucheruhren

Mitte der 60er Jahren, stieg die Nachfrage nach militärischen Taucheruhren enorm. Da es zu dieser Zeit wenige Hersteller von Uhren gab, die diese extremen Bedingungen standhielten, war für viele Armeen klar das Tudor Ihr offizieller Lieferant wird. Die Uhren die geliefert wurden, waren nicht etwa Spezial Anfertigungen, sondern Uhren aus dem Katalog die “nur” eine Gravur auf dem Boden bekamen. Diese Uhren mit solch einem Boden sind heute bei Sammlern sehr gefragt.

 

 

Die Marine nationale francaise (MN), die US Navy (USN) und die “Left Hand 1981” wurden von Tudor in den vergangenen Jahren neu auf erlebt.